Prima heißt die erste Jacht

OB Dr. König taufte das Boot des Göppinger Segelclubs
Bisher wurden auf Jachten von Clubmitgliedern gesegelt. Als eigenes Schiff wählte man eine „Varianta K 4“, die meistgekaufte Jacht Europas. Sie ist 6,40 m lang, 2,40 m breit und hat einen Tiefgang zwischen 1,30 m und 0,80 m, da das Kielschwert einziehbar ist. Bis zu vier Leute finden in diesem Boot, das rund 18 qm Segelfläche hat, Platz, auch zum Übernachten. Als „Flautenschieber“ steht ein Außenbordmotor zur Verfügung. Das Boot kostete rund 13 000 Mark.
Die Schiffstaufe verfolgten rund 100 Leute, teils Mitglieder, teils zufällige Passanten. Auch Langenargens BM Grothe war gekommen, stellte bei dieser Gelegenheit seine Gemeinde vor – 20 000 Übernachtungen pro Jahr – und sprach dem Göppinger Segelclub seine besten Wünsche aus. OB Dr. König – mit einer in Klosterneuburg verliehenen Kapitänsuniform der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft bekleidet – erledigte in launigen Worten seine Pflicht als Täufer des Bootes, das den markanten, zutreffenden Namen „Prima“ bekam. Mit dem Auftauchen von Neptun, personfifiziert durch den zweiten Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe Göppingen und mit dem Zerschmettern einer Flasche Sekt bekam die Schiffstaufe den standesgemäßen Rahmen.
Nach einem kurzen Umtrunk machten Mitglieder und Gäste, neben OB König auch Sportamtsleiter Missler, noch einen Segeltörn nach Altenrhein in Österreich. Währende die Verwaltungsleute noch in der Nacht nach Hause zurückfahren mußten, gingen die Segler auch am Sonntag ihrem Sport nach und ließen dabei den Stauferlöwen, den sie im Clubwappen führen, auf dem Bodensee flattern.
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