Zum Hauptinhalt springen
Ein Beitrag aus der Kategorie

Sport und Geselligkeit ganz groß

21. September 1979
Schlagwörter # # # # #
NWZ Göppinger Kreisnachrichten vom 21.09.1979

Sinn und Zweck des Göppinger Segelclubs, der im November 1977 gegründet wurde und der in der Zwischenzeit 30 Mitglieder hat, ist es, den Mitglieder das Segeln in allen Varianten zu vermitteln. Kontakte zu Segelschulen bestehen und auch die vereinseigene Jugendgruppe erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Deshalb ist die Vereinsspitze auch bemüht, die 12 Jugendlichen noch mehr zu aktivieren. Sie sollen auch verstärkt an Regatten teilnehmen. Ganz groß geschrieben wird bei dem Segelclub auch die Geselligkeit.

Man trifft sich jeden ersten und dritten Montag im Monat im „Traubenkeller“ in Göppingen. Während der Segelsaison ist der Bodensee, genauer gesagt ein Jollenplatz im Langenargener Hafen (im linken von den Landratten aus gesehen) der Stützpunkt des Vereins. Dort finden sich besonders an Wochenenden immer viele Familien des Clubs ein. Übernachtungsmöglichkeiten sind im Segelhof Trab gegeben.
Drei Schiffe besitzt der Segelclub und mit einem gab es dieses Jahr einige Schwierigkeiten. Die „Varianda“ benötigt nämlich neue Segel. Jetzt ist das Schiff wieder recht schnell und wird von den Mitgliedern gerne gesegelt. Ferner haben die Göppinger eine Jolle angeschafft und für den Nachwuchs steht der „Optimist“ zur Verfügung. Die Arbeiten an den Schiffen werden meist in Göppingen erledigt.
Auch ansonsten ist der Club sehr rege. So werden zum Beispiel heue abend neue Segelkurse gestartet. Interessenten, die den A-Schein und das Bodenseeschifferpatent erlangen möchten, können sich um 19.30 Uhr im Vortragssaal der Göppinger Kreissparkasse (10. Stock) einfinden. Diejenigen, die mit dem amtlichen Sportbootführerschein liebäugeln, sollten schon 30 Minuten fürher erscheinen. Am 29. September findet dann ein großer Club-Turn auf der Adria statt, der bis zum 5. Oktobier dauert. Dabei ist zumindest auch eine NAchtfahrt vorgesehen, um die navigatorischen Kenntnisse aufzufrischen und zu vertriefen.

Im Winter ist außerdem ein Referat über das Wetter mit einem Redner vom Deutschen Regelverband vorgesehen. Auch Filmabende stehen auf dem Programm und eine Faschingsveranstaltung im Traubenkeller ist vorgesehen. Drei Clubabende steigen selbstverständlich auch dann noch, und es werden Erfahrungen ausgetauscht. Gäste sind übrigens jederzeit herzlich willkommen. Wer Mitglied beim Segelclub werden möchte, muß eine Aufnahmegebühr in Höhe von 300 DM bezahlen. Der Mitliedsbeitrag pro Jahr beträgt 130 DM, für Jugendliche 25 Mark. Für SChüler und Studenten werden die Aufnahmegebühren ausgesetzt, bis sie selbst etwas verdienen. Wer segeln lernen möchte, muß einen Theoriekurs absolvieren und dann empfhielt es sich, eine 14tägige praktische Ausbildung zu machen, wobei man in der Praxis eingeweisen wird. Eine abschließende Prüfung ergibt dann, ob man, je nachdem, den A-Schein mit Bodenseeschifferpatent oder den Sportbottführerschein bekommt.
Wie jeder Verein so hat natürlich auch der Segelclub einen großen Wunsch auf dem Herzen. Man möchte gerne, daß es einmal in der Woche für die Jungendlichen erlaubt wird, auf dem Herrenbachstausee segeln zu dürfen. Dieser See wäre geradezu dafür geschaffen, erklärte der 1. Vorsitzende Kurt Wisst: „WirSegler sind nämlich auch Naturschützer, so daß man uns das Segeln dort ruhig erlauben könnte. Für die Sicherung würde ein Ruderboot ausreichen, so daß Abgase die Gegend nicht verschmutzen würden, so Kurt Wisst. Dagegen spricht sich bis jetzt allerdings noch der Nauturschutz aus, der keinen Rummel in dem Gebiet möchte. Als Fernziel hat man am Bodensee Liegeplätze möglichst mit einem Bootssteg ins Auge gefaßt.

Originaltext aus der NWZ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert